
Sprachwoche der HAK Bad Aussee in Dublin
Vom 12. - 19. April besuchte die 4. Klasse der HAK Bad Aussee in Dublin die Active-Language-Learning -School; die Rückreise hat sich dann wegen des isländischen Vulkanausbruchs bis zum 22. April verzögert. Bei Exkursionen nach Dublin und Umgebung wurden die Schüler über das Leben in der irischen Hauptstadt informiert.
Englischunterricht, erteilt von Iren, Unterbringung bei Gastfamilien und Exkursionen nach Dublin und Umgebung — das ist das Programm der Active-Language-Learning-School im Dubliner Vorort Dun Laoghaire. Organisiert wurde der Auslandsaufenthalt durch Prof. Mag. Renate Halling, als Begleitlehrer fuhr der Klassenvorstand der 4.Klasse, OStR. Dr. Erwin Kummer, mit nach Irland.
Nach dem Anreisetag begann das eigentliche Programm: Schulbesuch am Vormittag und Exkursionen zu Sehenswürdigkeiten in Dublin und Umgebung am Nachmittag. Dublin versteht sich als Literaturstadt, man ist stolz auf die Söhne der Stadt wie James Joyce und Oscar Wilde. So startete die Besichtigungstour durch Dublin bei der Statue Oscar Wildes, der wegen seiner gleichgeschlechtlichen Liebschaften verfolgt worden ist und ins Gefängnis musste. Weitere Fixpunkte einer Tour durch die Dubliner Innenstadt sind natürlich das Trinity College (die Dubliner Universität), die Geschäftsstraßen, die Denkmäler für den irischen Freiheitshelden Daniel O'Connell und die Heldin der inoffiziellen Dubliner Hymne, Molly Malone, die die Stärke der irischen Frauen symbolisiert. Der Tag kann dann im Unterhaltungsviertel Temple Bar ausklingen, wo im gleichnamigen Pub schon am frühen Nachmittag ein irischer Barde seine Lieder vorträgt.
Weitere Höhepunkte dieser Woche waren der Besuch des Dublin Castle, wo bis 1922 die britische Verwaltung ihren Sitz hatte, der uralten Klosteranlage Glendalough, wohin sich der Legende nach der heilige Kevin zurückgezogen hat und dessen Eremitage dann zur Keimzelle des Kloster im „Tal zwischen den Seen“ (wörtliche Übersetzung von Glendalough) wurde, und des Gefängnisses Kilmainham Gaol, wo die irischen Freiheitskämpfer von 1916 eingesessen sind und auch exekutiert wurden.
Kompliziert gestaltete sich dann die Rückreise wegen des Vulkanausbruchs, der den gesamten irischen Flugverkehr zum Erliegen brachte. Um einen Tag später als geplant ging es zuerst mit dem Bus zur irischen Küste, dann mit der Fähre nach Wales und anschließend wieder mit dem Bus bis Dover. Dort wurden die Schüler schon von österreichischen Bussen erwartet, die sie nach der Überfahrt über den Kanal sicher nach Bad Aussee brachten.
